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A picture paints

Magic wood ants

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Magic wood ants

Someting about whistling groundhogs

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Two groundhogs in action

The only one

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Tozzia alpina is a monotypic species

This species belongs to a monotypic genus.

Bionik and carnival

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Rare and handsome

No wedding by the pool this year

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Happy Families

The yellow brimstone butterfly (Gonepteryx rhamni)

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Brimstone butterfly

is the first butterfly after winter.

Characters of light

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Characters of light

Breitenstein hill near Eberbach

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Around the Breitenstein hill there are a lot of pretty trails

Splish or splash?

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Magie der Langzeitbelichtung

Missed opportunity

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Bullauer Bild mit Buche

Das Bullauer Bild war eines der wenigen so genannten Baumwunder, die es im Odenwald zu bestaunen gab. Nach langer Suche hatte ich den von einer mächtigen Buche wie mit einem Mantel umwachsenen Bildstock bei Bullau, einem winzigen Ortsteil von Erbach, entdeckt. Das war im März 2010 und da der damalige Winter ungewöhnlich kalt und schneereich war, zeigte sich der Mischwald bei meinem Besuch noch ohne bunte Frühlingsblüher. „Kein Problem“, dachte ich mir und machte ein paar Aufnahmen von Baum und Bildstock vor kahlem Waldboden. „Sobald die Sonne Buschwindröschen und Scharbockskraut aus dem Winterschlaf gelockt hat, bist Du wieder hier.“ Dachte ich mir. So ging das ein paar Jahre und jedes Mal kam irgendetwas dazwischen. Mein Wunschbild hatte ich längst im Kopf: Lichtblitze der aufgehende Morgensonne hinter dem mächtigen Buchenstamm in dessen Zentrum das Heiligenbild in sich ruhte und das Ganze umgeben von einem Teppich aus weiß leuchtenden Blüten. Jetzt, diesen Frühling würde ich nach Bullau fahren und mein Wunschbild realisieren. Dachte ich mir. Bis ich bei Wikipedia die knapp gehaltene Nachricht entdeckte, dass man Ende 2012 die Buche aus Sicherheitsgründen aufgrund eines Pilzbefalles fällen musste und dabei ein Teil des historischen Sandsteinsockel aus dem 16. Jahrhundert “unwiederbringlich zerbrach.“ Ich will hier gar nicht die Frage aufwerfen, ob es denn wirklich notwendig war, gleich den ganzen Baum beseitigen zu müssen. Ich möchte auch nicht darüber nachdenken, ob man wirklich alles getan hat, um ein in dieser Form einmaliges Kulturdenkmal, das Jahrhunderte überstanden hat, fachgerecht und angemessen zu erhalten. Ich will auch nichts gegen die Streichholzhütte sagen, die man als Ersatz über den Baumstumpf und das gerettete Marienbildchen gestülpt hat. Aber eines ärgert mich wirklich: Dass ich nicht vier Wochen nach meinem Erstbesuch die Möglichkeit genutzt habe, um mein Wunschbild aus dem Kopf noch im gleichen Jahr auf Speicherkarte festzuhalten. Verpasste Gelegenheit.

They are spinning, the spiders

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Portrait of a femal garden spider

 


Two exposures are better than one

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Tree trunks and garlic root

Peaceful bombinator

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Wedding

One of my most favorite animals is the yellow-bellied toad. In the German Wikipedia it is described unrespectfully as a “horny-warty batrachian”. For me the small toad is a pioneer, a hero who entrusts his childs to smallest puddles. The scientific generic name Bombina refers to the deep call of the males which reminds me to shouting geese. If walking through a forest I am very often scanning the wet spots looking for these small amphibians. Pictures of wedding Bombina are not really common so I was quite happy to meet this couple. I found the two toads in the natural reserve Taubergiessen not far from the the Rhine river.

About living leaves and a dead leaf

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A brown lacewing in action

Something about blue stars and the colours of plants

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Blue star flower (Scilla bifolia)

Einer der schönsten Frühlingsblüher ist für mich der Blaustern, der einerseits zart und zierlich, andererseits so perfekt in Farbe und Form ist, dass sein Anblick - dort wo er in Massen vorkommt – wie ein Nachthimmel aus hellblau leuchtenden Sternen wirkt.

Der Aufbau der gesamten Pflanze besticht durch Symmetrie und Klarheit: Die Blüte besteht aus sechs radiär angeordneten Blütenblättern und der gleichen Anzahl Staubblätter und der wissenschaftliche Artname “Bifolia“ bedeutet schlicht und einfach “Zweiblatt“.

Der Blaustern hat es gerne feucht und warm und ist deshalb vor allem in Auenwäldern anzutreffen, besonders dann wenn der Boden kalkhaltig ist. Seine natürliche Verbreitungsgrenze nach Norden liegt etwa in Höhe von Bonn. Im Neckar-Odenwaldkreis findet man ihn in der Nähe von Hirschhorn und in einigen Naturschutzgebieten rund um Mosbach.

Die Pflanze gehört zwar zu den Spargelgewächsen, ist aber - wie fast alle Frühlingsblüher – stark giftig. Die Befruchtung erfolgt über Fliegen, Hummeln und Bienen. Die Pflanze ist aber auch in der Lage sich bei schlechter Witterung und fehlenden Blütenbestäubern selbst zu befruchten, indem sich die Staubbeutel der verwelkenden Blüte nach innen auf die Narbe drücken.

Eine lokale Spezialität sind die vermehrt zur Hofener Fasnet auftretenden “Scillamännle“, die der grünblauen Pracht der pflanzlichen Vorlage erstaunlich nahe kommen, jedoch glücklicherweise nicht unter Naturschutz stehen.

The only shoe which looks nicer if there is no lady's foot

Lady's slipper orchid (Cypripedium calceolus)

Frühlingstrunk aus Märzenbechern

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Märzenbecher

Mit einer geschätzten Anzahl von 250.000 Exemplaren wachsen im Eselsburger Tal fast ein Zehntel aller in Baden-Württemberg vorkommenden Märzenbecher. Diese aparte Blume, die oft schon dann blüht, wenn noch eine geschlossene Schneedecke den Boden bedeckt, gehört zu den ersten Frühlingsboten in unseren Wäldern. Wie schaffen es die zarten Pflanzen, so früh im Jahr zu erscheinen? Die Pflanze bildet zum Ende der Vegetationsperiode unterirdische Knollen aus und speichert darin Nährstoffe wie Stärke und Glykoside mit deren Energie sie im Frühling sehr schnell Biomasse aufbauen und Photosynthese betreiben kann. Da Zwiebeln nicht nur von Menschen gerne gegessen werden, schützt sich die Pflanze durch die Bildung giftiger Alkaloide vor hungrigen Tieren.

Dermaßen gut angepasst, sollte der blumige Becher in unseren Wäldern häufig anzutreffen sein. Was ihn jedoch zu einer bedrohten und seltenen Art macht, das ist seine Vorliebe für wechselfeuchte Waldböden. Leider sind solche Überschwemmungswälder, die man schwer bewirtschaften kann, in Deutschland nur noch selten anzutreffen.

Für viele Insektenarten, allen voran Hummeln und Bienen, ist der “Trunk“ aus dem Märzenbecher ein hoch willkommener Genuss. So richtig satt werden die fleißigen Nektarsammler aber nur wenn sie ziemlich viele Blüten anfliegen, so dass damit auch gleich die Bestäubung der Frühlingsblume sichergestellt ist.

Wer sich die weiße Blütenpracht in der Schwäbischen Alb persönlich ansehen will, findet auf der Homepage der Stadt Herbrechtingen hilfreiche Informationen für einen Besuch: http://www.herbrechtingen.de/kultur-freizeit/eselsburger-tal/maerzenbecher.htm

 

Pfeifengras - zu schade um drauf zu pfeifen

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Purple Moor Grass

Im herbstlichen Odenwald erfreuen uns nicht nur die satten Farbtöne von Buche und Ahorn, sondern auch die hellen Ocker- und Gelbtöne vieler Gräser. Eines der prächtigsten ist das Pfeifengras, das früher so verbreitet und häufig war, dass es zusammengebunden als Besen oder einzeln zum Säubern von langen Pfeifenstielen gute Dienste leistete. So wie Naturbesen und das Pfeiferauchen aus der Mode gekommen sind, kennt kaum noch jemand den beeindruckenden Anblick einer herbstlich kolorierten Pfeifengraswiese. In alten Bruchwäldern, Flachmooren und Feuchtwiesen findet man es auch heute noch vor allem in Oberbayern und in Brandenburg. Bei uns im Neckar-Odenwaldkreis ist es selten geworden, was sehr schade ist, da Pfeifengraswiesen zu den artenreichsten und schönsten Naturlandschaften zählen, die das “Ländle“ zu bieten hat.

The electoral princes from Sipplingen

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The electoral princes from Sipplingen

Wie steinerne Riesen mit Hut thronen sie über dem Bodensee, die so genannten Churfirsten von Sipplingen. Entstanden ist das Naturschauspiel am Ende der letzten Eiszeit durch Erosion der weicheren Gesteinsschichten unter dem “Hut“. Die harten Decksteine schützen das darunter liegende Gestein, so dass sich zwischen den einzelnen Decksteinen tiefe Rinnen bildeten, was schließlich zu den heutigen Pyramiden führte. Da die Erosion laufend fortschreitet, ist ihr heutiger Anblick nicht für die Ewigkeit geschaffen. Von den ursprünglich aufragenden sieben Kurfürsten sind nur noch fünf erhalten.

Erdpyramiden sind ein besonders eindrucksvolles Relikt aus der Vergangenheit und zeigen bildhaft, dass man mit Hut besser behütet ist – was gleichermaßen für weiches Gestein wie für empfindliche Häupter gilt.

Happy cicada

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Happy cicada

Das Zirpen der Zikaden kennt fast jeder, aber zu Angesicht bekommt man die kleinen Pflanzensauger nur selten. Auch bei uns gibt es welche, vor allem in klimabegünstigten Gebieten. Singzikaden singen mit dem Bauch; das heißt, die Männchen besitzen in ihrem Hinterleib ein paariges Membransystem, das zirpende Laute erzeugen kann. Dieses Trommelorgan nennt man Tymbal, nicht zu verwechseln mit dem Hörorgan, das sogenannte Tympanalorgan. Die Larven der Singzikaden verbringen mindestens zwei Jahre unterirdisch verborgen in der Erde wo sie sich von Pflanzenwurzeln ernähren.  Gerne zitiert wird der Ausspruch des griechischen Dichters Xenarchos: „Glücklich leben die  Zikaden, denn sie haben stumme Weiber“. Allerdings ist das so nicht haltbar, denn auch die Weibchen vieler Zikadenarten können sich akustisch durchaus bemerkbar machen. 

The fairy herb

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The fairy herb

Die Mondraute (Botrychium lunaria) ist etwas ganz besonders und nur wenige Menschen kennen diese seltene Farnpflanze. Da der Farn nur langsam wächst und sehr empfindlich auf den Eintrag von Dünger reagiert, gehen die Bestände in Mitteleuropa kontinuierlich zurück. Seinen Namen verdankt die Mondraute der Form ihrer Farnwedel oder aber – was spannender ist - dem mittelalterlichen Aberglaube, dass die Blätter im Mondschein zu leuchten beginnen.

Vielleicht inspirierte das mystische Kraut auch Otfried Preußler als er den Kasperl bei Mondschein auf die Suche nach dem dann silbrig leuchtenden Feenkraut schickte, mit dessen Hilfe sich die Unke wieder in ihre wahre Feengestalt zurückverwandeln ließ.

Wie alle Farne bildet die Mondraute keine Blüten aus, sondern sogenannte Sporangien in denen sich die Farnsporen befinden. Bei den Farnen auf der Abbildung handelt es sich um junge Pflanzen bei denen die Sporangien noch nicht fertig ausgebildet sind und eng an der Sproßachse anliegen. Das links stehende Exemplar war nur zwei Zentimeter hoch und entsprechend groß war meine Freude, als ich diesen zauberhaften Winzling am Fuße einer Blockhalde entdeckte.

The burning bush

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The burning bush (Dictamnus albus)

Herald of Spring and Flower of the Year 2013

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Flower of the Year 2013

Das Leberblümchen wurde von der Stiftung Naturschutz Hamburg zur Blume des Jahres 2013 gewählt und erhält damit die Aufmerksamkeit, die es sicherlich verdient. Wer einmal Mitte März in einem naturnahen Kalkbuchenwald das flächenhafte violette Erblühen von Hepatica nobilis erlebt hat, wird diesen wunderschönen Anblick nie mehr vergessen. Wie so oft heißt aber wirksamer Artenschutz vor allem den Schutz des Biotops und es verwundert nicht, dass sich Leberblümchenstandorte fast immer in ausgewiesenen Naturschutzgebieten befinden. Die frühere Beliebtheit der Pflanze in der Volksheilkunde spiegelt sich in den unzähligen lokalen Bezeichnungen wider, wie zum Beispiel Fastenblume, Leberkraut und Herzfreude. Am besten gefällt mir der Name “Vorwitzchen“, weil er mit einem Augenzwinkern auf das frühzeitige Erscheinen im Frühlingswald verweist. Der Trick dabei ist, dass die Pflanze den Farbstoffkomplex Anthocyan produziert und damit vor allem blaues energiereiches Licht absorbiert und in Wärmeenergie umwandelt. Zusätzlich wirkt das Farbmolekül wie ein Frostschutzmittel, da es den Gefrierpunkt in der Zellvakuole herabsetzt. So schützt sich das zarte Pflänzlein vor späten Frosteinbrüchen und erfreut uns mit einem kurzen aber umso eindrucksvolleren Blühereignis.

 

 

Mehr als ein Hauch von Winter

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Winter beauty

ist zurzeit kaum auf dem Winterhauch zu spüren, so dass ich heute auf ein Winterbild aus dem Jahre 2011 zurückgreifen muss.

Die poetische Bezeichnung Winterhauch für den Gebirgsrücken zwischen Mudau und Waldbrunn spiegelt das raue Klima der Gegend wider, die nicht umsonst liebevoll-respektlos als Badisch-Sibirien bezeichnet wird. Dabei sorgt das kühle Mittelgebirgsklima am Fuße des Katzenbuckels oft genug für verschneite und malerische Winterimpressionen. Der frische Wind auf dem Winterhauch könnte dem Landschaftsbild letztendlich zum Verhängnis werden. So muss die Kommune eine Vorgabe der Landesregierung umsetzen und die Voraussetzungen für die Nutzung von Windenergie schaffen. Ein Windpark mit einer Gesamtfläche von mehr als 300 Fußballfeldern steht in der Planung und es ist zu befürchten, dass ein sensibles, kleinräumiges und in dieser Form einmaliges Landschaftsbild dem vermeintlichen Gemeinwohl geopfert wird. Dass es auch anders geht, belegen vorhandene Kleinwindkraftanlagen, die schon heute effizient und landschaftsschonend laufen.

About scales and their advantages

Schuppen auf dem Kopf mag niemand haben, dabei wird schnell übersehen, dass Schuppen in der Natur weit verbreitet und durchaus ein Erfolgsmodell sind. Als Schuppen bezeichnet man abgeflachte Plättchen organischen Ursprungs mit einer dachziegelförmigen Struktur und Anordnung. Kopfschuppen bestehen wie die Haare aus Keratin, Fischschuppen aus keratinhaltigen Kalkplättchen und die schuppige Haut der Reptilien ist ebenfalls aus dieser hornähnlichen Substanz aufgebaut. Bei den Insekten haben nur die Schmetterlinge Schuppen ausgebildet, die aus Chitin bestehen, das dem Keratin sehr ähnlich ist und nach der Zellulose die häufigste Bausubstanz lebendiger Organismen darstellt. Eine Schmetterlingsschuppe ist etwa einen Zehntel Millimeter lang und gerade noch für ein menschliches Auge in Leseabstand zu erkennen. Die Mikrostruktur einer Schmetterlingsschuppe ist ein Paradebeispiel für ein gleichermaßen leichtes und stabiles Gebilde. Schmetterlingsschuppen bestehen aus einer durchlässigen aber sehr stabilen Chitinhülle. Innen sind sie hohl und luftgefüllt. Aufgrund dieser einzigartigen Struktur erfüllen sie die unterschiedlichsten Anforderungen und können als multifunktionale Organe bezeichnet werden: Sie verbessern den Auftrieb und die Flugfähigkeit, signalisieren dem Sexualpartner „Schau, hier bin ich!“ und dienen der Regulierung der Körpertemperatur zum Beispiel durch Aufnahme der Sonnenstrahlung und Erwärmung der Flügelmuskulatur auf die notwendige Betriebstemperatur. Da die Schmetterlingsschuppen an der Basis nur über einen dünnen Stiel mit dem Flügel verbunden sind, können sie leicht herausbrechen und bleiben dann als sogenannter Schmetterlingsstaub auf unseren Fingern haften. Entsprechend behutsam sollte man mit den farbenprächtigen Faltern umgehen.

Das kleine Foto zeigt das Originalbild eines Hauhechelbläulings, der Ausschnitt des Flügels ist etwa 25fach vergrößert.

Sex Sells – How Plants Trick Animals

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Bloom or bug?

Animals are interested in flowers mostly when they they look like food. The notion that animals get involved with plants as sexual partners is absurd, yet that's exactly what some species of insect do with blossoms of some of our orchids. It's the males, naturally, who fall for the trick of the plants. In defense of their honor, it must be noted that the blossoms of many orchids look confusingly like many insects, as shown by the great similarity of the spider orchid (Ophrys holoserica)  pictured here to the female longhorn bee (Eucera spec.).  Moreover, when one considers that the orchid releases scents that match the female insect's pheromones, it is little wonder that male bees looking for a female– optically and olfactorily beguiled – fall into the love trap and attempt to mate.


But why make the effort? Why have these orchids developed such complicated blueprints for their blossoms? The answer is there if we only look a little more closely. As the male bee begins to mate with the blossom, he touches with his head what is apparently the back of his partner's head, and begins to copulate. In the process, tiny packets of pollen stick to the male's forehead. What's interesting is that the feigned copulation doesn't lead to ejaculation of sperm, which possibly explains why the male keeps an eye out for a new "partner." Should he find another blossom, the process repeats itself, the pollen packets get caught on the blossom's tacky stigma, thereby pollinating the plant. In this way, the animal serves as the plant's semen taxi and pollinator without receiving anything of tangible value in return. And not only that: The misadventure also places the male at a competitive disadvantage compared to other males of his species since, from the insects viewpoint, it squanders time and energy on a pointless encounter. To us it appears that in nature, "sex sells" computes only for one side. What the plant earns from sex, the make pays for.

Of Giant Leaves, Herons, and Moorish Gardens

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About giant leaves, herons and a Morisco garden

This is anything but a picture out of the Brazilian rain forest, as one might suppose at first glance. Instead it comes from the Swabian metropolis Stuttgart – or more precisely, from the city's zoological and botanical garden. In the Wilhelma – named for King Wilhelm I of Württemburg – stand magnificent buildings constructed in the Moorish style. That is why the Wilhelma is also affectionately called the "Alhambra on the Neckar." The focal point and center of the Moorish Garden is the circular water-lily pool in which lotus flowers and gigantic water lilies bloom.


The floating leaves of Victoria amazonica are up to four meters in diameter and can support a weight of about 60 kilograms. The leaf has thorns on the underside to protect it from being eaten by animals. It also contains air-filled intercellular spaces that allow it to float. The floating leaf is so stable, lightweight, and resilient, that its structure has been used as a model for the design of scaffolding. The imposing plant was named in honor of England's Queen Victoria.


The gray heron (Ardea cinerea) is a typical, synanthropic bird, content to live in close proximity to humans. It satisfies its hunger with goldfish from a garden pond or, as here, in the Moorish Garden's water-lily pool. We shouldn't begrudge the heron its meal of fish, since the bird enriches our fauna and was all but exterminated in the middle of the 20th century. It is the largest indigenous bird except for the stork. Despite its size, the heron weighs barely two kilograms, so that the floating leaves can support it with ease. In 1880 the Wilhema, once a private garden for a king, became a recreational- and excursion-destination for the citizens of Stuttgart, capital of Baden-Wüttemberg in southern Germany. Today, the park is known and loved far and wide. You can find interesting information about the Wilhelma's origins at http://www.wilhelma.de/de/park-und-geschichte.html

Alpine Atmosphere in the Odenwald (Forest of Odes)

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Alpine feeling in the Forest of Odes

I am a great fan of water falls, and whenever the opportunity arises, I make sure to visit these watery natural wonders. Unfortunately, there is not much of a selection of spectacular waterfalls here in the Odenwald, where I live. So I am all the more delighted that a noteworthy exception exists. Margaret Gorge, east of the village of Nechargerach, surprises because of its untamed, alpine character. Over millions of years, the Flurbach, a small stream, has gnawed through the red sandstone to create a natural paradise that you would not expect to find in the tranquil Neckar Valley. With a drop of 110 meters down several steps, the waterfall is among the highest in Germany. In the pools between the individual escarpments, the fire salamander deposits its larvae, which depend on clean, oxygen-rich water for survival. Rare ferns thrive here, among them the black spleenwort (Asplenium adiantum-nigrum) and the hard shield fern (Polystichum aculeatum). The latter is an index species for damp, mountain forests. Although the steam is a nature reserve, you can hike through the heart of the area. A narrow path, which in places is reminiscent of an alpine Klettersteige – an otherwise difficult-to-climb rock face made more accessible by the addition of steel footholds and cable railings – leads through the middle. Numerous crossings of the creek from one side to the other at water level offer an intoxicatingly delightful ramble. At particularly interesting locations, the Neckartal-Odenwald Nature Park has installed plaques that tell about the reserve and its features. Margaret Gorge is at its most beautiful in May or June, when the roaring waters wind through the new, spring greenery of the mixed deciduous forest. To anyone who has become curious and would like to plan a family excursion to Neckargarach, I recommend having a look at the nature park's Web site: http://www.naturpark-neckartalodenwald.de/index.php?id=77

Perhaps we will encounter each other among the ferns and fire salamanders.

Together Through Thick and Thin

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Matchsticks

They catch your eye wherever you find them: miniature green cups, tiny cudgels, delicate trumpets, prickly beards, circular carpets, and gaudy, yellow crusts. We are speaking of lichens, which thrive in places where other plants can barely gain a foothold, let alone adequate sustenance: on hard prehistoric stone, on thick bark, on sheer rock faces, and even on old walls, as well as on buildings of wood or stone.

Lichens are a duality, a Chimera of algae and fungi. The fungus obtains energy-rich nutriments from the algae, which produces them through photosynthesis. And the algae use the finely-branched network of the fungus as protection from injury and dehydration. Lichens are thus alliances of convenience between two partners. This win-win situation is called symbiosis. It says a lot that working symbioses have developed between organisms that were primordial parasites of one another. Two creatures, living in a permanent clinch, found that a give-and-take equilibrium arose and perfected itself through evolution. One can also look at it this way: The fungus provides the accommodations, and the algae brings dinner. Let the revels begin!

How Silly!

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Fuzzy headed hawk

Have your parents ever made you think that, instead of concerns about your (professional) future, their heads are filled to the brim with utter nonsense? That was my thought exactly when I came unexpectedly upon this fledgling sparrow hawk as it perched, somewhat lost and disheveled, right next to a footpath in the Erbach municipal forest. Nowhere to be seen were the parents, who usually hang out somewhere in the vicinity of their apparently-abandoned chicks. Although the small raptor was by no means shy, I took just a handful of pictures and walked quickly on.

When I returned three hours later, the runaway had disappeared – a good example of how young animals in the wild only rarely need protection and human intervention. Usually the parents are loitering somewhere nearby, just waiting for the coast to clear. Would that we could remain so calm when dealing with the silliness in the heads of our own children, now and forever after!

Hornets, the Gentle Giants

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Gentle giant

It is said that the stings of seven hornets are enough to kill a horse. The imposing size, the black-and-yellow warning colors on the abdomen, the deep, scary buzzing during flight, and the vague fear of the sting's danger causes many people to panic at the mere sight of a hornet. In fact, hornets almost never sting, and even if you find yourself in close proximity to a nest, they still remain astoundingly tolerant as long as you don't place your self directly in their flightpath or disturb the nest. In the laboratory, rats have survived several hundred hornet stings, so the effect of a hornet sting can be compared to those of bees and wasps. The actual toxicity is even less than that of honey bees which, because of their coveted honey, were exposed to higher evolutionary pressure to protect the beehive with the most effective defense possible. Unlike German wasps, hornets have absolutely no interest in bratwurst or apple pie.

In May, after hibernating, the fertilized queen looks for a suitable nesting place in the upper branches of trees, empty bird houses, or old barns and attics. The queen chews rotten wood into strips of cellulose, from which she forms the outer shell and inner comb for the new nest – built from wood and spit, so to speak. During the summer months, the hornet colony grows to some 500 individuals, which supply the brood with up to half a kilogram of insects every day. This is clearly the contribution that colony-building social wasps make toward reducing the number of insect pests. Beginning in June, the young female workers take over further nest construction, in addition to grooming and feeding the larvae. At this point, the queen does nothing but lay eggs from which female workers, male hornets (drones), and queens will hatch. Next year, they will foster their own colonies elsewhere.

Compass in the Forest

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Devils' thimble

In the forests of Germany, there is scarcely a more beautiful and more poisonous plant than the purple foxglove, which often grows abundantly in deforested areas, clearings, and at the edges of forests. The poisonousness is traceable to various digitaloids, which have been –and still are – used as a medicine (digitalis) to improve heart performance. Fortunately, poisonings of humans are rare because all parts of the plant have a bitter taste. Equestrians who like to ride through the forest should take care that their mounts don't nibble at the poisonous locks. Even the horse's cast-iron stomach is no match for the plant's toxicity. Yet, foxglove blossoms offer an important source of food for bumble bees and other insects. The blossom's conspicuous white edges are thought to be optical signposts that steer the insect to the pollen within the flower.

Many legends entwine themselves like untamed ivy around the foxglove. Especially engaging is the notion that elves happily use the blossoms as dwellings and that gnomes wear them as caps. The name foxglove comes from the idea that foxes pull the flowers over their feet in order to sneak silently into the chicken coop. It is no fairy tail, though, that the plant can be used as a compass. Anyone who loses his bearings in the forest on a cloudy day should look around for digitalis. The openings of the blossoms always point south. As a precaution, however, one shouldn't rely on just a single plant; heed the opinion of the majority instead.

Louse flower, Naked lady and Cuckoo bread

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Deadly Autumn Crocus

Colchicum autumnale blooms gloriously in October, especially in damp, nutrient-rich, and loamy meadows and pastures. The flowers resemble crocus or saffron,leading to the common English name autumn crocus. The plant winters as a bulb and in the spring sprouts lily-shaped leaves. They will have almost completely died back by fall, so that only the eye-catching flowers are visible. After maturity, the seeds are distributed by wind and ants. All parts of the flower contain a strong poison, the cytotoxin colchicin. For that reason, even cows and goats scorn the plant as food. Historically, autumn crocus was used as a remedy for gout and rheumatism; getting the dose right must certainly have been Russian roulette at its purest. Popular rustic names for the autumn crocus – such as devil's bread, corpse flower, or Hennenverrecka – refer to the plant's extreme poisonousness. The scientific genus name refers to ancient Colchis, on the east coast of the Black Sea. The princess Medea lived there. She is said to have murdered a young rival – with whom her husband had fallen in love – using autumn crocus from her garden. As so often happens in a true tragedy, the matter didn't end with only one dead: In the end, her unfaithful husband and her own children lost their their lives, and Medea vanished on a dragon.

Not really an alien

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Looks like an Ufo

It's no stranded UFO with a crew resembling flies on display here, but actually an exotic member of our animal kingdom: The signal crayfish (Pacifastacus leniusculus) was introduced from North America in the 1960s as a replacement for the indigenous noble crayfish, whose stocks in Germany had been all but depleted by the crayfish plague. The crayfish plague was caused by sac fungi , whose spores propagate in the bodies of afflicted noble crayfish and lead to multiple failures in the function of vital organs. The signal crayfish and all other species of American crayfish are resistant to the disease. But at they same time, they are carriers of the fungi spores and are thus highly infectious to the indigenous noble crayfish. In addition, signal crayfish can migrate over land from one body of water to another, with the result that the crustacean spreads rapidly, repressing all other crayfish species wherever it is found. For that reason, it should not be kept in a garden pond. Once infested, bodies of water can be reclaimed for colonizing by noble crayfish. The effort can succeed only by removing all the alien crayfish. Doing so is as good as impossible in naturally-flowing streams. The signal crayfish gets its name from the large white or blue spot near the claw hinges. In addition, the ventral surface of the claws is colored a conspicuous red, in a range of possible tones that extends from a light orange to a dark, rust red.

The picture here shows the remains of an eaten crayfish on the banks of the Elzbach river, a small tributary of the Neckar. They weren't left there by the photographer, but by some unknown natural enemy. And, by the by, the crayfish are said to taste delicious when boiled in water or bouillon –  which is once again a good example of our ability to appreciate the positive side of almost anything.